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Holzwerk Bachmann
Schreinerei, seit 1958
Esstisch aus Eiche massiv
Tisch für eine Familie in Oberursel. Eiche massiv, geölt, 240 × 95 cm 2025

Möbel und Einbauten aus massivem Holz, gefertigt in der eigenen Werkstatt.

Wir bauen Stücke, die im Alltag gebraucht werden: Tische, Schränke, Treppen, Türen. Jedes davon beginnt mit einer Bohle und einer Frage: Wo soll es stehen, wer benutzt es, wie lange soll es halten?

Auf dieser Seite dokumentieren wir, wie wir arbeiten: die Bereiche, die Hölzer, die Werkstatt.

Was wir bauen

Vier Bereiche, ein Anspruch: massive Konstruktion, sichtbare Verbindungen, Oberflächen zum Anfassen.

Massivholz-Möbel im Wohnraum
Möbel

Tische, Stühle, Regale, Betten. Entworfen fürs Haus, in dem sie stehen werden, nicht für einen Katalog. Zapfen und Schwalbenschwanz statt Beschlag, wo es geht.

Einbauschrank aus Eiche
Einbauten

Schränke, Regale und Nischen nach Aufmaß. Millimeterarbeit für schiefe Altbauwände.

Treppendetail aus Eiche
Treppen

Gerade, gewendelt, freitragend. Statisch geprüft, trittfest verleimt.

Zimmertür aus Eiche mit Kassetten
Türen

Haus- und Zimmertüren als Rahmenkonstruktion. Auch Reparatur und Nachbau historischer Türen.

Material

Vier Hölzer, mit denen wir am häufigsten arbeiten. Gelagert und getrocknet bei uns im Hochtaunus, überwiegend aus heimischem Einschlag.

Eiche
Quercus robur

Hart, dauerhaft, mit deutlicher Porenzeichnung. Unser Standardholz für Tische und Treppen. Es verzeiht Alltag und wird mit den Jahren dunkler und ruhiger; geölt zeigt es einen warmen, honigfarbenen Ton.

Esche
Fraxinus excelsior

Hell, zäh und elastisch, traditionell das Holz für Werkzeugstiele. Wir verwenden sie für Stühle und alles, was gebogen oder schlank konstruiert wird. Die lebhafte Maserung braucht ein ruhiges Umfeld.

Nussbaum
Juglans regia

Das dunkelste unserer Hölzer, mit fließender, oft wolkiger Zeichnung. Kein Holz für ganze Zimmer, aber das richtige für ein einzelnes Stück, das etwas gelten soll: einen Schreibtisch, eine Kommode.

Ahorn
Acer pseudoplatanus

Fast weiß, sehr feinporig, mit seidigem Glanz. Gut für Arbeitsplatten und Innenausbauten, weil er Räume hell macht und Schmutz sichtbar. Das ist ehrlicher, als man denkt.

Andere Hölzer wie Kirsche, Ulme oder Douglasie beschaffen wir auf Anfrage. Muster liegen in der Werkstatt aus.

Aus der Werkstatt

Eine fortlaufende Bildstrecke, seitlich scrollbar.

Zuschnitt an der Formatkreissäge
Zuschnitt an der Formatkreissäge.
Hobeln von Hand mit Späne
Hobeln von Hand: die letzten Zehntelmillimeter.
Anzeichnen mit dem Streichmaß
Anzeichnen mit dem Streichmaß.
Werkstatt mit Bohlenlager
Blick in die Werkstatt, hinten das Bohlenlager.
Späne und Handhobel auf Werkbank
Feierabend: Späne vom Vormittag.

Über uns

Die Werkstatt wurde 1958 gegründet, zunächst als Zimmerei mit einer Hobelbank im Hinterhof. In den Achtzigern verlagerte sich der Schwerpunkt auf den Möbelbau, und heute wird der Betrieb in dritter Generation mit fünf Mitarbeitenden weitergeführt. Vieles hat sich verändert: die Maschinen sind präziser geworden, die Aufträge kommen inzwischen aus dem ganzen Rhein-Main-Gebiet. Anderes nicht: Der alte Fügeanschlag von 1958 hängt noch an der Wand, und benutzt wird er auch noch.

Wir verstehen uns nicht als Manufaktur mit Geschichte, sondern als Werkstatt mit Gegenwart. Was wir bauen, soll länger halten als wir. Deshalb dokumentieren wir jede Konstruktion und geben auf tragende Verbindungen zwanzig Jahre Gewähr.

Schreinermeister an der Hobelbank, historisches Foto
An der Hobelbank. Viele der Werkzeuge sind seit der Gründung im Einsatz.

Anfrage

Am Anfang steht ein Gespräch, meistens in der Werkstatt. Bringen Sie Maße, Skizzen oder Fotos mit, oder auch nur eine ungefähre Vorstellung. Wir erstellen ein Angebot mit Konstruktionszeichnung; die Lieferzeit liegt je nach Stück bei sechs bis zwölf Wochen.

Besuch
Werkstatt im Hochtaunus, Termine nach Vereinbarung